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Inhaltsstoffe des WeinsOb ein teurer Tropfen oder ein guter Landwein - wichtig ist, dass er schmeckt. Doch Experten "erschnüffeln" aus einem Wein mehr, als der Laie je unterscheiden könnte und schon kleine Abweichungen in den Inhaltsstoffen entscheiden über die Qualität eines Weines. Der Hautbestandteil jedes Weines ist natürlich Wasser mit 80-90%, dann folgt Ethanol, der Alkohol, mit 8-20 Vol%, je nachdem, ob es sich um einen Tisch- oder Dessertwein handelt. Andere Alkoholsorten sind in Spuren vorhanden und beeinflussen den Geschmack, so zum Beispiel 2-Phenylethanol, das leicht nach Rosen duftet. Des Weiteren enthält Wein Zucker in Form der aus der Beere stammenden Fructose und Glucose - ja nach Vergärung und somit der Süße des Produktes können das 2-75 Gramm pro Liter sein. Damit zusammen hängen die organischen Säuren: die Weinsäure (0,5-4 Gramm pro Liter) und Apfelsäure (0-6 Gramm pro Liter) aus den Trauben und die bei der Gärung aus der Apfelsäure gebildete, vor allem für Rotweine typische Milchsäure (0,8-3,3 Gramm pro Liter). Rotweine haben zudem einen höheren Gehalt an Gerbstoffen (1-2,5 Gramm pro Liter), die einen herben Geschmack erzeugen. Andere Säuren, wie z.B. Essigsäure, sind Störungen, die durch wilde Hefen in den Wein kommen können. Das alles wäre aber noch nichts ohne die Aromastoffe, die dem Wein Geschmack verleihen und das Bouquet bilden - insgesamt hat man inzwischen mit der Technik der Gaschromatographie über 800 dieser entscheidenden, flüchtigen Aromastoffe identifiziert. Weitere Inhaltsstoffe sind Vitamine und Mineralstoffe sowie Spurenelemente. |